Laut dem Bericht „State of Cybersecurity Resilience 2025“ von Accenture „hinken besorgniserregende 77 Prozent der Unternehmen bei der Einführung wesentlicher Sicherheitsmaßnahmen für Daten und KI hinterher. Nur 22 Prozent haben klare Richtlinien und Schulungen für den Einsatz von GenAI implementiert, und nur wenige führen ein vollständiges Inventar ihrer KI-Systeme – eine wichtige Voraussetzung, um das Risiko in der Lieferkette zu managen. Darüber hinaus ist der Datenschutz nach wie vor unzureichend – nur 25 Prozent der Unternehmen nutzen Verschlüsselung und Zugriffskontrollen konsequent, um sensible Informationen während der Übertragung, im Ruhezustand und bei der Verarbeitung zu schützen.“
Zudem stellt der Bericht fest, dass sich die Sicherheitslücken auch auf die Cloud-Infrastruktur erstrecken. Denn, so Accenture: „Trotz der Abhängigkeit der KI von Cloud-basierter Verarbeitung haben 83 Prozent der Unternehmen keine sichere Cloud-Basis mit integrierten Überwachungs-, Erkennungs- und Reaktionsfunktionen geschaffen.“
In ähnlicher Weise schreibt Gartner in seinem Bericht „A CISO’s Guide to AI Cyber Stewardship“ vom Juli 2025, dass „CISOs bei der Sicherung der KI im gesamten Unternehmen hinterherhinken“. Um KI-bezogene Cyberrisiken zu managen, rät der Report CISOs, „einen Ansatz für die KI-Cyber-Stewardship zu verfolgen, der auf Kompetenz, Governance über den gesamten Lebenszyklus, interdisziplinären Schnittstellen, menschlicher Aufsicht, Basiskontrollen und AI TRiSM [Trust, Risk and Security Management] basiert.“
